OffPage Optimierung| Wie betreibe ich Back-Link Aufbau?

Woraus besteht Suchmaschinenoptimierung

Die OffPage-Optimierung ist nach der OnPage-Optimierung der zweite große Teilbereich der SEO. Bevor Sie mit der OffPage-Optimierung beginnen, sollten Sie Ihre OnPage-Optimierung abgeschlossen haben.

Sobald Sie Ihren Content optimiert und Ihre Inhalte themenrelevant verlinkt haben, können Sie sich um die OffPage-Optimierung Ihre Website kümmern.

Grundlegend geht es bei der OffPage-Optimierung um den Aufbau von Reputation, des guten Rufes Ihrer Website. Dies geschieht indem andere Website-Betreiber auf Ihre Inhalte verlinken, um eigene Themenbeiträge zu ergänzen oder Sie direkt empfehlen. Solche Verlinkungen von extern werden Backlinks genannt. Die OffPage-Optimierung richtet sich also konkret an Sie und Ihre aktive Bemühung, möglichst hochwertige Backlinks von anderen Webseiten zu erhalten.

Die OffPage-Optimierung besteht im Grunde aus diesen drei Teilbereichen.

➧ Analyse des Linkprofils
➧ Optimierung bestehender Links
➧ Qualtitativer Linkaufbau

Analyse des Backlinkprofils

Zu Beginn ist es wichtig festzustellen, ob andere Webseiten bereits auf Ihre Website verweisen und was für Webseiten dies sind. Auch bringen einige Backlinks viel, andere sehr wenig Reputation mit. Die Backlink-Analyse zeigt Ihnen, welchen der verlinkenden Webseiten besonders wertvoll für Sie sind.

Bad Neighbourhood

Nicht jeder Backlink steigert Ihr Website Ranking. Eine sogenannte Bad Neighbourhood (Schlechte Nachbarschaft) sollten Sie auf jeden Fall vermeiden.

Als Bad Neighbourhood werden Webseiten bezeichnet, die sich nicht an die Richtlinien der Suchmaschinen halten oder sogar bereits eine Penalty (Abstrafung) erhalten haben. Indikatoren hierfür sind unerlaubte SEO-Techniken wie Keyword-Stuffing, massenhafter Linkaustausch oder bezahlter Linkaufbau. Auch im Grunde seriöse Webseiten können durch einen Hackerangriff mit Links zu qualitativ schlechten Webseiten infiziert worden sein und zu einer schlechten Nachbarschaft werden.

Links von oder auch zu solchen Webseiten führen bei Suchmaschinen zu einem Vertrauensverlust gegenüber Ihrer eigenen Website und damit zu Rankingverlusten. Die Backlink-Analyse hilft Ihnen, diese Seiten zu erkennen.

Optimierung bestehender Links

Verfügt Ihre Website bereits über Backlinks, sollten die Verlinkungen auch funktionieren. Möglicherweise wurde ein verlinkter Inhalt inzwischen gelöscht oder verschoben und der Backlink zeigt ins Leere.

Nehmen Sie in diesem Fall Kontakt mit dem Webmaster der verlinkenden Wensite auf und geben Sie ihm den aktuellen Link. Er wird Ihnen dafür dankbar sein, denn Sie steigern dadurch auch die Usability seiner Website.

Um Ihre zusätzlichen Besucher von Ihrer Expertise zu überzeugen, sollten Ladezeit, die Seitenstruktur sowie Rechtschreibung und Grammatik der Texte passen.

Versuchen Sie nicht Einfluss auf die Ankertexte Ihrer bestehenden Backlinks zu nehmen. Suchmaschinen achten inzwischen sehr stark auf ein natürliches Backlink-Profil. Daher können auch schlecht gewählte Ankertexte wie „hier“, „Weiter“ oder „Mehr erfahren“ für Sie mehr Website-Ranking bedeuten, wenn Suchmaschinen den Link dadurch als natürlichen Ursprungs werten.

Qualtitativer Backlinkaufbau

Beim qualtitativen Linkaufbau geht es darum, themenrelevante Backlinks in einer natürlichen Linkstruktur aufzubauen.

Naturgemäß verlinken Webseiten mit wenig Content häufiger auf externe Inhalte als starke Webseiten mit ausreichend eigenem Content. Daher weist eine natürliche Linkstruktur viele schwach rankende Webseiten mit geringer Reputationsstärke und nur wenige starke Hochwert-Webseiten auf. Beim Linkaufbau ist es wichtig, dieses Verhältnis nicht zu stören.

Zudem bedeuten viele, unabhängig voneinander verlinkende Webseiten auch viele unterschiedliche Domains bei vielen unterschiedlichen Hosting-Anbietern. Um dem bezahlten Linkaufbau entgegenzuwirken, interessieren Sie die Suchmaschinen kaum noch für die Menge an Backlinks sondern vielmehr für die Anzahl unterschiedlicher Domains und besonders der Anzahl an verschiedenen Hosting-Anbietern.

Achten Sie konsequent darauf Webseiten, die in Verdacht auf eine Bad Neighbourhood stehen auszuschließen. Konzentrieren Sie sich auf Webseiten, die ein möglichst höheres Ranking besitzen als Ihre eigene Website und ähnliche Themen behandeln.

Um über einen Backlink tatsächlich Repuation zu erhalten ist es wichtig, dass der Google-Crawler dem Backlink auch folgen darf, der Backlink also mit einem „follow“-Attribut versehen ist. Vor allem Betreiber starker Webseiten setzen Backlinks immer wieder auf „nofollow“ und verhindern damit den Reputationsfluss.

Ein „Nofollow“-Attribut ist ein Hinweis darauf, dass sich der Betreiber von den verlinkten Inhalten in Wirklichkeit distanziert oder der Link gekauft wurde. Filtern Sie Webseiten, die Backlinks mit „nofollow“-Attributen versehen mit einer Backlink-Analyse heraus. So ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass Ihre neu erarbeiteten Backlinks auch Reputation an Ihre Website weitergeben.

Suchen Sie sich aus den übrigbleibenden Webseiten diejenigen heraus, die über einen benutzerfreundlichen Aufbau verfügen und interessante Inhalte zu verwandten Themen bieten. Schauen Sie nun nach Möglichkeiten, wo Sie deren Inhalte ergänzen können, um Backlinks zu erhalten.

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