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Meta-Descrip­­tion

Steffen Lehmann

Wie gestalte ich eine gute Meta-Descrip­tion?

Die Meta-Descrip­­tion soll einen Über­blick zu den Inhalten der Seite geben und es Suchenden erleich­tern, die Relevanz der Seite zum Gesuchten fest­zu­stellen. Das macht die Meta-Descrip­­tion zu einem der ersten Faktoren einer guten Usa­bi­lity Ihrer Website.

Die Meta-Descrip­­tion hat keinen direkten Einfluss auf Ihr Ranking. Trotzdem ist es wichtig, für jede Seite eine indi­vi­du­elle Meta-Descrip­­tion zu ver­fassen.

Die SERPS, die Such­ergeb­nis­seiten, zeigen die ein­zelnen Treffer anhand der Sei­ten­titel, URL und Meta-Descrip­­tion an. Daher haben alle drei Dar­stel­lungen großen Einfluss auf Ihre Klick­rate und damit den Traffic auf Ihrer Seite. Indem Sie Sei­ten­titel, URL und Meta-Descrip­­tion anspre­chend gestalten, erhöhen Sie die Wahr­schein­lich­keit, dass Nutzer Ihre Seite besuchen.

Wie sollte die Meta-Descrip­­tion aussehen?

Eine gute Meta-Descrip­­tion können Sie mithilfe des AIDA-Modells (Atten­tion, Interest, Desire, Action) gestalten.

AIDA-Modell-Attention

Atten­tion

Durch Text­bau­steine wie Damen­schuhe günstig kaufen lenken Sie Auf­merk­sam­keit auf Ihre Seite. Damit der Nutzer direkt erkennen kann, dass er auf dieser Seite fündig wird, sollten Sie hier das Haupt-Keyword der Seite inte­grieren. Mit Check­marker wie Häkchen können Sie die Aussage sub­jektiv ver­stärken.

AIDA-Modell-Interest

Interest

Indem Sie einen Mehrwert bieten, wie durch den Zusatz von Top­marken, Kos­ten­lose Rückgabe oder vom Test­sieger, wecken Sie Inter­esse.

AIDA-Modell-Desire

Desire

Das Ver­langen wecken Sie durch Sätze wie über 10.000-mal verkauft oder schon 10.000 zufrie­dene Kunden.

AIDA-Modell-Action

Action

Zu guter Letzt soll der Suchende Ihre Seite auch ankli­cken. Dazu können Sie Elemente wie jetzt online kaufen! oder jetzt testen nutzen.

Google zeigt die Meta-Descrip­­tion in einem rund 500 Pixel breiten Feld. Da jeder Buch­stabe aus unter­schied­lich vielen Pixeln dar­ge­stellt wird, ergibt sich eine maximale Länge von etwa 156 Zeichen (inklu­sive Leer­zei­chen). Alles, was über diese 156 Zeichen hin­aus­geht, klammert Google durch (…) aus und ist daher nicht für Nutzer sichtbar.

Wie senke ich die Bounce-Rate / Absprung­rate?

Benennen Sie den Inhalt Ihrer Seiten so präzise wie möglich. Eine zu all­ge­mein gehal­tene Meta-Descrip­­tion steigert zwar zunächst die Klick­rate der Seite, erhöht im zweiten Schritt jedoch auch die Bounce-Rate (Absprung­rate). Eine hohe Besu­cher­zahl ist nur sinnvoll, wenn es sich dabei um Ihre Ziel­gruppe handelt. Besucher die auf Ihrer The­men­seite nicht finden was sie suchen, ver­lassen Ihre Website direkt wieder und springen zurück zu den Such­ergeb­nissen, um Ihre Suche fort­zu­setzen. Google bewertet Ihre The­men­seite dar­aufhin als unzu­tref­fend für das Keyword und rankt die Seite ab. Somit ist Ihre Seite auch für Ihre Ziel­gruppe schlechter sichtbar.

Achten Sie darauf, die Meta-Descrip­­tion für jede Seite ein­zig­artig zu gestalten. In den Such­ergeb­nissen werden sowohl Ihre Start­seite als auch Ihre Themen-Unter­­seiten ange­zeigt. Nutzer, die gezielt nach Ihrem Unter­nehmen suchen, können bei indi­vi­du­ellen Meta-Beschrei­bungen leichter erkennen, welche der ange­zeigten Seiten am besten zu ihrer Suche passt. So steigern Sie wiederum die Usa­bi­lity Ihrer Website und senken zugleich die Bounce-Rate.

Steffen Lehmann

Steffen Lehmann ent­wi­ckelt Online­­mar­ke­­ting-Konzepte für Unter­nehmen. In Rund-um-SEO erklärt er wichtige Zusam­men­hänge im Online-Mar­ke­­ting und liefert ver­ständ­liche Ant­worten auf häufige SEO-Fragen. Schil­dern Sie Ihr Vorhaben und erhalten Sie wert­volle Tipps und Lösungen.

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